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Wenn das so weitergeht, werden Spiele eines Tages vielleicht sogar noch ihren Ruf als Sündenbock los: Erst interessieren sich Wissenschaftler für StarCraft 2 und nun verwenden Lehrer wie Randy Fujimoto Minecraft in ihrem Unterricht.
Fujimotos Ziel ist klar: Er möchte den Unterricht mithilfe von Videospielen verändern. Momentan arbeitet er an einem Workshop, mit dem er seinen Schülern die Internierungslager näher bringen möchte, welche die US-Behörden während des Zweiten Weltkriegs für Japano-Amerikaner errichteten. Die Klasse soll selbst recherchieren und so möglichst detailgetreu die Lager in Minecraft nachbauen und am Ende des Kurses den anderen Mitschülern in einem kleinen Video ihre Ergebnisse präsentieren. So soll ein Modell entstehen, welches von anderen Lehrern weltweit aufgegriffen werden kann.
Achtung: Ingameszenen und Trailer können für Jugendliche unter 16 Jahren ungeeignet sein.
Tatsächlich ist Fujimoto nicht der einzige, der das Bildungspotenzial in Minecraft für sich entdeckt hat: Zusammen mit Mitarbeitern der Temple University plant der Lehrer eine Art Gilde wie in World of Warcraft, sodass Lehrer sich zusammen auf den Servern gemeinsam einloggen und untereinander austauschen können – unter australischen Lehrern gibt es bereits ein ähnliches Projekt. Eine spannende Angelegenheit, wie wir finden. Was denken sie? Würden sie es begrüßen, wenn auch deutsche Lehrer Minecraft in ihrem Unterricht verwenden?
(OP)
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